„Kunst braucht keine elitären Galerien, sondern Räume für alle. Kultur verbindet uns, lässt uns träumen und öffnet die Tür für tolle Gespräche.“
Ich bin Tino Taschenmacher, 24 Jahre alt, und als Kulturschaffender vor allem auf Techno-Veranstaltungen unterwegs. Seit meiner Kindheit leide ich immer wieder unter Reizüberflutungen, dennoch hat es mich schon früh in die Großstädte gezogen, um in Austausch mit verschiedensten Charakteren zu kommen. Seit jeher ist es mir ein Anliegen, möglichst viele Perspektiven kennenzulernen, um für mich Sachen zu erklären, die mir als Kind fremd oder „falsch“ vorkamen. Leider habe ich sehr früh angefangen, mich mit verschiedensten Mitteln zu betäuben, um mich zu regulieren. Während meines Abiturs habe ich wieder zu meiner künstlerischen Seite gefunden und habe angefangen, mich mit Sketchen zu regulieren. Das Sketchen ist für mich ein Safe Space, deswegen habe ich fast immer Stift und Papier dabei und habe dann irgendwann angefangen, im Kölner Raum Straßenkunst zu machen. Über die Kunst bin ich mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen und habe daran schnell Gefallen gefunden. Nach meiner ersten Gruppenausstellung im Atelier meiner damaligen Kunst-LK-Lehrerin Ricarda Giefer habe ich die Möglichkeit bekommen, in der Kunstwerkstätte von Ruth Steffny in Bad Grönenbach meine erste Soloausstellung zu haben. Ich bin so dankbar für die Möglichkeiten, die ihr mir ermöglicht habt! Danke Frau Giefer, danke Ruth, danke Damian, danke an alle Menschen, die mich begleitet haben und das alles möglich gemacht haben! Das war der Anfang eines neuen Kapitels in meinem Leben.
Durch die Ausstellung meiner „Fog“ Serie in der Kunstwerkstätte und Lea, der Tochter von Ruth, kam die Möglichkeit zu Stande bei einer Gruppenausstellung auf einer Technoveranstaltung in Mainz meine Kunst mit auszustellen. Diese Art der Ausstellung hat mir so gut gefallen, dass ich immer regelmäßiger bei Veranstaltungen von motion mit dabei war und weitere kollektive wie Mimik oder das BiB Kollektiv kennengelernt habe und auch auf deren Veranstaltungen meine Kunst ausstellen durfte.
Eskapismus, die Flucht vor der Realität, ist ein zentrales Thema meiner künstlerischen Arbeit. Seit meiner Kindheit habe ich mit einer Essstörung zu kämpfen und seit meiner Jugend mit immer wiederkehrenden Suchtspiralen. Durch meine Kunst versuche ich, dem entgegenzuwirken und darüber ins Gespräch zu kommen. Seit 2023 befasse ich mich insbesondere mit dem Thema Social Media und der Verschmelzung zwischen digitaler und physischer Realität. In meiner aktuellen Serie „Br@InRotZz“ bringe ich den digitalen Dünnschiss auf Papier und Leinwand, experimentiere viel mit XR und Videoinstallationen (HyperStimulation).
Begleite mich gerne auf meiner Reise und komm gerne mit mir in Kontakt, auch über Instagram @taschenmacher_. Diese Webseite befindet sich noch im Aufbau und umfasst bei weitem nicht alles, was ich bisher gemacht habe; darüber hinaus befindet sich meine Digitale Galerie im Aufbau, welche demnächst in VR begehbar sein wird.
Danke für deine Aufmerksamkeit und danke an alle, die mich begleiten und unterstützen, insbesondere dich, Ari (meine Partnerin), danke, dass du für mich da bist!
Liebe, Kuss, Tino -
Kamera wird gestartet…